17×16 – Abstrahier, Zwo, Vier!

Ist Kunst Design? Design Kunst? Können Designer Künstler sein, und Künstler Designer? Was ist überhaupt Kunst, und was ist Design, gibt es einen Unterschied, und wenn nicht, ist das wichtig? Oder ist es egal? Oder klein, blau, dreieckig und repräsentiert die mittelbare, trinitäre Transzendenz allen Seins und immateriellen Nicht-Seins in direkter Kommunikation mit Bier und bunten Gummi-Knödeln? Ist es? Nicht? Doch? Na, bitte.

Scott Dadich, hat sich einigen dieser Fragen gestellt, und daraufhin für Netflix eine Serie von Dokumentarfilmen mit und über bekannte Ausnahme-Designer aus den verschiedensten Gebieten, von Illustration, Grafik-Design, Architektur bis hin zum Sportschuh-Design produziert. Filme, die beim Betrachten nicht ganz zu Unrecht die Frage aufwerfen, ob das Filmemachen selbst nicht auch Kunst ist. (Natürlich ist es das! Doofe Frage. Weiter, bitte.)

„Abstrakt – Design als Kunst“

Die Podcaster des Film- und Serienkunstschmiede haben sich ebenfalls einigen dieser Fragen gewidmet, darüber hinaus auch noch vielen, vielen anderen Fragen, was das Thema Kunst, Design und Kreativität betrifft, und haben sich dazu in einer gemütlichen Plauderrunde um Mikro (Phon, nicht Welle!), und jede Menge Junkfood versammelt, um der Sache mit der Kunst mal gründlich auf die Pelle zu rücken.

Damit Felo sich als einziger Kreativschaffender in der Runde nicht so einsam fühlt, und damit Tim noch jemanden zum Ausfragen hat, haben wir uns Lars, alias den Herrn Besten aus der Lauschzwiebel, einen befreundeten Podcaster- und Zeichner-Kollegen eingeladen. Er hat nicht nur (in bester Lauschzwiebel-Manier, wie die treuen Hörer der Zwiebel bestätigen werden) die exotischeren Teile des Junkfoods beigesteuert, sondern auch noch so einiges an persönlichen Einsichten über den kreativen Schaffensprozess.

Außerdem hat er sich so richtig Notitzen über die Serie gemacht. Tim ebenfalls, und Felo hat sich einen dreiviertel Liter 7,5%iges Belgisches Bier mitgebracht – wir sind also gut vorbereitet gewesen für einen Großen Kreativen Akt.

Freut Euch auf eine extra-lange Folge der Film- und Zwiebelrepublik, die uns so viel Gesprächsstoff rund um das Thema der Serie Abstrakt Kreativität – und was mache ich, wenn ich davon betroffen bin” (oder so ähnlich) beschert hat, dass uns nicht mal der Ausfall der Batterie im Mikro gedämpft hat. Viel Spaß.

(c) Netflix

 

Aus dem Cast verlinkt:

 

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17×15 – Göttliche Amerikaner

Und sehet, sie spoilerten.

Und sie spoilerten ungehemmt und den Zorn der Großen Göttin Spoilerwarnung nicht fürchtend. Denn sie hatten vom Nektar des Bieres getrunken und waren voll der Erleuchtung, die sie wie Gülle über ihre Jünger auszuschütten gedachten, dereinst, am Tage des Jüngsten Downloads…

Wen die Götter zerstören wollen…

…dem geben sie einen Amazon Prime Account.

Und weil die Hohepriester des Film- und Serienkultes so einen besitzen, konnten sie dergestalt ausgerüstet feierlich ihren ganz persönlichen Götzen huldigen, indem sie sich American Gods angesehen haben.

(c) STARZ / Amazon Video 2017

Aber weil sie eben nicht nur normalsterbliche Anhänger des Mediengötterkultes sind, sondern außerdem Podcaster, und damit selbst so etwas wie Götter, haben sie die Serie von Bryan Fuller nach der Romanvorlage von Neil Gaiman (wohlwollend-kreative, aber oft auch launische und zornige Götter) nicht einfach nur angeschaut, sondern anschließend einen Cast dazu aufgenommen.

Come to… Papa? Was dabei rauskommt, wenn man den Nordischen Göttervater mit Inspector Columbo und Al Pacino kreuzt…
(c) STARZ / Amazon Video 2017

Den Ihr, die treuen Anhänger der mächtigen Gottheit Podcast, nun zeremoniell in Euch aufnehmen könnt.

Höret also die frohe Botschaft und vernehmt…

  • Göttliche Stimmen göttlicher Podcaster
  • Vergleiche zwischen Roman und Serie.
  • Jede Menge Hintergrundhalbwissen über jede Menge Götter. Noch mehr Hintergrundhalbwissen über noch mehr Götter. Und Leprechauns. Und noch mehr Götter.
  • Wie blutiges Gemetzel comichaft überzeichnet und doch ästhetisch ansprechend wirken kann.
  • Das Gleiche, nur mit Sex-Szenen.
  • “Vaginal aufgefressen” – eine Formulierung, die im alltäglichen Sprachgebrauch leider viel zu selten Verwendung findet.
  • Wie man Götter tötet. Wirklich tötet!
  • Dass Längen in der Handlung, die scheinbar nichts zur Handlung beitragen, nicht unbedingt was schlechtes sein müssen.
  • Wer Mr. Wednesday im Römischen Götter-Pantheon gewesen wäre, und was der Mittwoch damit zu tun hat.
  • Die abschließende Definition von tragisch.
  • Und dergleichen vieles mehr an froher Verkündung und göttlicher Frohlockung…

So höret denn hin in Frieden!

Und huldigt den Podcast-Götzen des Film- und Serienpantheons, indem Ihr ihnen Opfer darbringt in Form von Kommentaren, Leserbriefen, Voicemails (hier gleich rechts nebenan, nur 1 Mausklick entfernt von der Erleuchtung!) und positiven iTunes-Rezensionen. Halleluja. Amen. Oooooooooodiiiiiin!

 

Aus dem Cast verlinkt:

There’s a Starman… Starwoman?
(c) STARZ/Amazon

 

 

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17×14 – Valerian & der Podcast der Tausend Züge

Dieser Podcast wurde unter erschwerten Bedingungen erstellt: Karnickelscheisse, Fliegen, brüllende Hooligans, Currywurst, Pommes mit zu viel Mayonnaise im Mund, eingeschlafene Arme, knirschende Knochen, Grasabdrücke auf nackter Haut und jede Menge Züge! Zwei schmutzige, alte Männer im Park.

Wir haben für unsere Kunst gelitten – jetzt seid Ihr dran!

Der Weltraum – unendliche Oberweiten: Laureline und Valerian

Wir befinden uns im 28. Jahrhundert. Eine zweiköpfige Abordnung der Film- und Seriengalaxie wurde ins Kino entsandt. Commander Tobi und Commodore Felo haben sich mutig durch die unendlichen Weiten der Kölner Nahverkehrsbetriebe auf den Weg gemacht, und wurden an ihrem Ziel, einem auf immense Größe angewachsenen Komplex aus futuristischen Glas-, Stahl- und Rolltreppenkonstruktionen, in dem sich die verschiedensten Vertreter fremder Kinogängerspezies tummelten, von einer ob der Fremdartigkeit ihrer Besucher angemessen beeindruckten Gesandtschaft des Kinobetreibers höflich begrüßt.
Nach dem zeremoniellen Austausch von Gastgeschenken (zu viel Geld im Gegenzug für zwei halbe Liter Bier), und der Entgegennahme von besonderen Brillen, ohne die sie, wie man ihnen versicherte, nichts von dem Spektakel hätten, das sich da vor ihnen in einer weiteren (vierten?) Dimension abspielen sollte, begab sich die Abordnung in einen der Projektionssäle, um sich dort einen lehrreichen Dokumentarfilm über die Anfänge und Entstehung des Kinokomplexes anzusehen: Luc Bessons ScienceFiction-Comicverfilmung

„Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“

Anlass für diesen historischen, ersten Ausflug unseres Podcastes ins Kino war nichts weniger als der banale Umstand, dass wir den Trailer in diesem Internet gesehen haben und er uns einfach gefallen hat. Also sagten wir uns, wie die waghalsigen, Neuland-nicht-fürchtenden Pioniere, die wir sind: Na, das schauen wir uns doch mal an! Und wenn der Film gut ist, setzen wir uns anschließend mit dem Mikro in irgend eine laute Ecke (stille Ecken haben wir als Möglichkeit in Köln von vornherein als Science Fiction verworfen) und nehmen spontan einen Podcast dazu auf!

Anweisung für junge Spezial-Agenten: Unauffällig kleiden und…
(c) 2016 Universum Film

Zwar waren im Vorfeld die Reaktionen auf den Film (intern, wie extern) schon sehr gemischt, aber wir dachten uns: Wir riskieren’s einfach mal! Im schlimmsten Fall, so sagten wir uns, machen wir halt mal einen (nach Meinung von einigen: lange überfälligen) Verriss-Podcast – und im allerschlimmsten Fall machen wir gar keinen, sondern gehen einfach nur unbefriedigt nach Hause.

(…unbefriedigt nicht zuletzt, wir geben es zu (denn wir sind schmutzige, alte Männer), weil wir vor dem Kinobesuch, nach erfreulichen Erfahrungen mit anderen Filmen des Monsieur Besson, wie dem 5. Element oder Adèle und das Geheimnis des Pharaos, blauäugig und möglicherweise vergebens darauf gehofft hatten, in diesem (französischen!) Film freundliche, nackte Nippel sehen zu dürfen – eine Hoffnung, die aber im Vorfeld schon durch die deutsche FSK12-Jugendfreigabe etwas gedämpft wurde.)

Wir können an dieser Stelle aber wohl getrost spoilern (und werden – ACHTUNG! WARNUNG! – auch im Folgenden über den Film nicht spoilerfrei reden!), dass der allerschlimmste Fall nicht eingetreten ist – denn sonst würdet Ihr hier sinnlos auf leere Seiten starren und Euch fragen, was Ihr hier eigentlich wollt. Und wozu? Zu Recht.

…nicht die Franchises verwechseln!
(c) 2016 Universum Film

Ob das nun aber im Umkehrschluss auch bedeutet, dass Cara Delevingne, die im Film Titelheld Valerians Kollegin und widerspenstiges Objekt romantischer Begierde Laureline spielt, treu dem Vorbild von Milla Jovovich oder Louise Bourgoin gefolgt ist und gezeigt hat, dass die französische Auslegung des Begriffs “jugendfrei” nicht ganz so streng ist oder ob sich Mr. Besson diesmal so sehr am internationalen Markt orientiert hat, dass sich seine Haupt- und Nebendarstellerinnen den ganzen Film über sittsam bedeckt halten…

…und: ob es außer den nackten Brüsten von Luc Bessons Filmheldinnen eigentlich auch andere Dinge gibt, die schmutzige, alte Männer wie uns an „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ noch interessiert haben könnten, wie beispielsweise…

Die Hygieneprozeduren junger, perlmuttglänzender Hübsche-Alien-Prinzessinnen.
Woran wir denken, wenn wir besagte Alienprinzessin spärlich bekleidet aus überdimensionierten Muschelöffnungen treten sehen.
Die patentierte Vervielfältigungsmethode via Perlenkackender Schweinehamster.
Warum Laureline im Film im Gegensatz zum Comic blondewashed ist, aber nicht eingedeutscht.
Ob sich das mit den 3D-Brillen diesmal gelohnt hat.
Sponge Bob, ein Dozer mit Mutter und Bud Spencer.
Ob es uns wohl gelingen wird, die ohnehin schon stark benachteiligte Handlung des Films durch unsere Nacherzählung noch mehr zu verwirren.
Und ob wir es am Ende geschafft haben, Rhiannas in mehrerer Hinsicht ebenso bemerkens- wie vergessens-werten Filmpart zu vergessen (Spoiler: ja, wir haben es geschafft! Schimpf und Schmach über uns! So eine schöne Gelegenheit verpasst, gleichzeitig sabbern und motzen zu können. Wir sind eine Schande für alle schmutzigen, alten Männer.)
Außerdem: Was Ihr tun müsst, damit wir Eure Oma grüßen.

…das alles, und noch viel mehr, erfahrt Ihr nur, wenn Ihr da ein Stück weiter unten auf den Play-Button drückt.

Also, einer von denen kommt uns irgendwie vertraut vor… der klingt irgendwie… gelb… und quadratisch… oder so.
(c) 2016 Universum Film

Oder selber ins Kino geht (vorzugsweise vor oder nach dem Hören unseres Podcasts) und Euch Eure eigenen Gedanken zu diesen Fragen macht (und uns dann das Ergebnis Eurer Überlegungen gerne in die Kommentare schreibt. 😉 )

Oder geht in den Comicladen Eures Vertrauens und fragt nach „Valerian und Veronique“, denn so hieß die französische Comicserie „Valerian et Laureline“ auf Deutsch (so seltsam das mit einem Namen wie Veronique auch erscheinen mag!) Damit könnt Ihr auch keinen Fehler machen.

Viel Spaß, wie immer Ihr Euch entscheidet.

Sieht aus, als würde ein… ähem… Schatten auf den paradiesischen Planeten… ähem… fallen. Woran erinnert uns denn jetzt das nun wieder? #superschwellig
(c) 2016 Universum Film

Aus dem Beitrag verlinkt:

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17×13 – Der nette Serienmörder von Nebenan

Dexter

heisst die US-amerikanische Krimi-/Drama-Serie rund um Dexter Morgan, seines Zeichens Forensiker im Dienste der Mordkomission von Miami. Eigentlich soll er in seinem Job Blutspuren analysieren und die Kollegen auf die Fährte von Mördern bringen. Aber all zu oft ist er gezwungen sie in die Irre zu führen, denn einige Spuren verweisen direkt auf ihn!

Vom Stil her ist Dexter durchaus keine bierernste Krimireihe. Es wird sehr oft und gerne mit schwarzem Humor gearbeitert und Michael C. Hall spielt den Serienmörder Dexter leichtfüßig so, dass er gegenüber seiner Umwelt völlig normal, nett und sympathisch wirkt, während er des Nachts seinem düsteren Handwerk nachgeht.

Und das muss er tun, denn er hat eine Zwangsstörung, die sein Adoptivvater bereits in frühen Jahren erkannt und in für beide akzeptable Bahnen gelenkt hat. Dexter soll seinen Druck kanalisieren und der Gesellschaft damit keinen oder nur minimalen Schaden zufügen. Ziel: Dexter soll langfristig vor dem elektrischen Stuhl bewahrt werden. Dazu erfindet Vater Harry: Den Kodex. Entschuldigend kann der Zuschauer anrechnen, dass Dexter emotionslos ist. Er empfindet weder positiv noch negativ, sondern ist buchstäblich komplett “leer”.

Von Leutenteusen und Angeln

Rund um Dexter gibt es einige interessante Nebenfiguren. In der Mordkomission des Polizeipräsidiums von Miami, geleitet von Leutnant Maria LaGuerta, tun Typen wie der freundlich kumpelhafte Angel Batista, der misstrauische Sergeant James Doakes und der nerdig-sexgeile Analytiker Vince Masuka ihren Dienst. Dexter muss hier Gefahren umschiffen, schützen, in die Irre führen oder Flirtversuche abwehren. Seine Schwester ist über seine Situation völlig im Unklaren. Dabei gelingt es Dexter einfach viel zu oft nicht, den mitfühlenden Bruder zu spielen und das führt zu Stress, wenn er und Debra aufeinander treffen.


Was denkt die Serienrepublik?

Tobi und Tim mussten die Serie ausnahmsweise alleine besprechen. Felo weilte im wohlverdienten Sommerurlaub und Oli hatte es aus anderen Gründen nicht rechtzeitig zum Cast geschafft.

Die Sache mit dem Kodex hat für Diskussion gesorgt. Sicher ist es besser, dass Vater und Sohn beschließen, dass nur “schuldige” Verbrecher auf Dexters Tisch landen sollen. Besser als wenn er massenmordend herumliefe und keine Unterschiede machen würde. Allerdings, das ist nun einmal knallharte Selbstjustiz. Das Opfer wird sterben und Dexter schwingt sich zu dessen Richter und Henker auf. Und das ist der schmale Grat, auf dem wir die Serie wandeln sehen. Man empfindet Dexter einerseits als sympathisch (Tobi würde sogar ein Bierchen mit ihm trinken) aber andererseits kaschiert die freundliche Fassade nur die Abgründe, die inakzeptabel sind.

Dennoch. wir kommen an’s Nachdenken und philosophieren darüber, wer in unserem Umfeld vielleicht auch mit einer derartigen Maske durch’s Leben läuft und dahinter eigentlich ein ganze anderer ist.

Kommt mit uns nach Miami und stellt euch die Frage ebenfalls. Aber vorsicht: Nicht auf dem Blut ausrutschen! 😉

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2. Raucherbalkon 2017

Ich bin der Präsident… ich caste vom Balkon…

Tobi und Tim haben verbal tüchtig gequalmt, in der zweiten Night of the Pods auf dem Raucherbalkon, und munter über Doctor Who und Drumherum gesprochen. Ja, es gab diesbezüglich einen aktuellen Anlass. 😉 Viel Spaß beim Zuhören!

Vielen Dank an die Jungs von der PodWG für die viele Arbeit um dieses Event mal wieder möglich gemacht zu haben.

Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle der große Einsatz von Hatti, der Klaus die aufwändige Technikarbeit abgenommen hat. 🙂

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Die Knackigkeit royaler Arschbacken - dank Matt Smith!

17×12 – Gekrönten Hauptes in die Seifenoper

 

Prinz Philip, Duke of Edinbourgh, erklärter Liebling der Briten und Prinzgemahl von Königin Elizabeth II von Großbritannien hat kürzlich angekündigt, sich mit 96 Jahren endlich in den Ruhestand zu verziehen, nach fast 70 Jahren Karriere als Nummer 2 im Schatten seiner Frau – während seine holde Gemahlin mit 91 immer noch voll im Berufsleben steht, und wohl auch so schnell nicht an Rente denkt.

Strickjäckchen, Krone und pflichtbewusster Dackelblick: alles, was frau für den Arbeitsalltag braucht!

Grund genug für uns, die ungekrönten und zum Teil ausgeprägt unroyalistischen Häupter der Film- und Serienrepublik, einmal einen Blick darauf werden zu wollen, wie sie damals begann, die Herrschaft dieses reizenden Ehepaars auf (und in Philips Fall: neben) dem Thron des Britischen Empires.
Dass wir dafür nicht auf die Lektüre von Bunte, Gala oder ähnlichen Fachjournalen für gekrönte Häupter angewiesen sind, verdanken wir Peter Morgan, dem Rolf Seelmann-Eggebert der britischen Film- und Serienlandschaft seit 2006 (als er mir mit seinem Film The Queen einen verregneten Urlaub noch verregneter hat erscheinen lassen.) Denn zum Glück für uns hat er ein Jahr, bevor Prinz Philip seine Ruhestandspläne bekannt gegeben hat, eine 10-teilige Netflix-Serie heraus gebracht:

The Crown

 

Claire Foy spielt mit trotzigem, dramatisch-pflichtbewusstem Blick (einem Gesichtsausdruck, den man am besten als eine Mischung aus Jungfrau von Orleans, Tommys kleiner Schwester Annika und Verstopfung beschreibt), den jungen Kopf unter der titelgebenden Krone (die auf ihr sehr vorbildsgetreu erschreckend riesig wirkt), während Matt Smith an ihrer Seite ihren unbequemen Göttergatten und Prinzgemahl Philip darstellt – ebenfalls ziemlich vorlagentreu, nach allem, was man so hört: von Fettnäpfchen bei Staatsbesuchen bis hin zu nackten Details, die manch einen Zuschauer in helle Verzückung über die perfekte Knackigkeit royaler Arschbacken versetzt haben dürfte, lebt Matt Smith seine Rolle (wieder mal) mehr, als dass er sie spielt.

Irgend jemand hat scheinbar dem Premierminister den Buckel weg operiert! Und wir dachten, sie hätten nur dem König die Lunge raus genommen… (Foto: ©Netflix)

The Crown – eine hochkarätig besetzte, sündhaft teuer produzierte Netflix-Serie, ein emotional packendes Historien-Drama, außerdem eine Studie über Zeroest-World-Problems und eine Royale Seifenoper der Superlative, die die Grundprämisse so vieler Filme und Serien über gekrönte Häupter in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht nur simpel wiederkäut, sondern sie gekonnt deklamiert:

„Königs haben’s auch nicht leicht!

…die können ja auch nicht immer so, wie sie wollen, ne!“

 

Prinz Philip: ent-griechifiziert und ent-deutscht (was für eine Kombination!)

(Wem diese Weisheit nicht originell genug ist, weil er oder sie schon bis zum Erbrechen in Werken wie Victoria, Victoria & Albert, Elizabeth, The Tudors, The Madness of King George, The King’s Speech, King Ralf, Sissi und gefühlten Dutzenden anderer Royaler Schicksalsschmachtfetzen vorgebetet bekommen hat, der (oder die) sollte sich schämen, denn er (oder sie) ist ein böser, böser Mensch, zutiefst anti-royalistisch und wird dereinst in dem für ungewaschene Bolschewiken und Republikanern vorbehaltenen Teil der Hölle schmoren!)

Was es sonst noch zu der Serie zu sagen gibt, zu Besetzung, Ausstattung, Kostümen, Kulissen, Echsenmenschen, Dramaturgie, historischer Akkuratesse, unseren persönlichen Verhältnissen zu Königs und Königins, Lob, Rants, Anekdoten über koreanische Staatsoberhäupter, praktische Tipps und Vorschläge zur Erleichterung des Erwerbs von Adelstiteln… außerdem: wieso man es leichter hatte, David Tennant den Comic-Schurken abzunehmen als Matt Smith den Prinzgemahl, ob Royals nun wirklich arbeiten oder nicht, ob der nackte Winston Churchill eine ebenso große Augenweide ist wie der nackte Prinz Philip, wieso da eigentlich die ganze Zeit gequalmt wird, und wie im Großen, Ganzen und Speziellen das Urteil der einzelnen königstreuen Mitglieder des Hohen House of Lords der Film- und Serienmonarchie über The Crown ausfällt…

Hört am besten einfach in den Podcast rein und fällt selbst ein Urteil.

(…auch über uns und unser Urteil. Solange Ihr uns nicht auf die Guillotine schickt, werden wir wohl damit leben können. Und solltet Ihr danach beschließen, dass es an der Zeit wäre, Monarchien generell abzuschaffen, findet Ihr bei uns mindestens einen tatkräftigen Unterstützer!)

Aus dem Cast verlinkt:

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17×11 – Come fly with me

Großbritanniens 1. fliegende Ehekrise

Come fly with me

Morgens halb 10 in Großbritannien, auf einem der “beliebtesten Flughäfen Großbritanniens”, hier tummelt sich allerhand lustiger, teils abstrakter Personalie.

Zwischen Fluggästen verrichten diese Menschen ihre Arbeit als Manager, Zollbeamte, Gepäckpacker, Kaffeeverkäufer und so weiter.

Alle gespielt von den zwei aus Little Britain bekannten Comedians Matt Lucas und David Walliams.

Die Situationen in denen wir die beiden erleben sind zwar übertrieben, aber gnadenlos komisch und auf den Punkt.

Ist das nicht langweilig?

Im Gegenteil. Come fly with me ist ein würdiger Nachfolger von Little Britain, wenn auch nicht ganz so bissig, dafür aber liebevoller ausgearbeitet. In tollen Masken verkörpern die beiden Darsteller vollkommen unterschiedliche, teils sehr kautzige Charaktere in überzeichneter Form.

Check-IN-Damen Melody und Keeley

“Wir hatten keinen Flugzeugabsturz seit Dienstag!”, prahlt zum Beispiel Omar, seines Zeichens Leiter der Billigfluglinie “Flylo”. Omar kennt, wenn es ums Sparen geht, keine Tabus. Schwimmwesten gibt es nur gegen Geld für eine begrenzte Nutzungsdauer, Toiletten werden abgeschafft. “Ist Flug eine Stunde lang? Du kannst das halten!”, versichert Omar. Das Büro ist natürlich im Stile altrömischer Herrscher mit Gold und Marmor ausgestattet. Womit hier das Sprichtwort “Wasser predigen und selber Wein saufen” herrlich in Szene gesetzt wird.

 

Der tumbe Nachwuchsburgerbrater Tommy und sein Supervisor

Was denken die Serienrepublikaner?

Uverkennbar: Mutter und Sohn Lucas

Oli, Felo und Tim haben sich die Serie im englischen Originalton angeschaut. Und raten das auch den sprachkundigen Zuhörern, da der Wortwitz sowie die Melodie der Sprache, bei aller Professionalität der Synchronsprecher Oliver Welke und Oliver Kalkofe. nicht vollständig transportiert werden kann.

Insgesamt ist es zwar einerseits schade, dass die Serie nur 6 Episoden geschafft hat und nie über die erste Staffel hinausgekommen ist, andererseits hat sich nach diesen Folgen die Flughafenkulisse und die sich bietenden Einsatzmöglichkeiten der Charaktere erschöpft. Vielleicht hätte man weitere Staffeln in anderer Umgebung produzieren können, aber die Gerüchte sagen, dass sich Lucas und Walliams ohnehin verkracht haben und demnach leider nichts neues von diesem kongenialen Comedyduo mehr zu erwarten ist.

Zum Glück sieht man sie nach wie vor im Fernsehen. Matt Lucas war zuletzt in der Rolle des tollpatschigen Nardole in Doctor Who zu sehen und David Walliams ist Juror der britischen Castingshow “Britains got Talent”.

Tobys Einhorn-Fantasien

Außerdem in dieser Episode:

Der Serienrepublik-Ausflug auf die Kölner Role Play Convention, in mehreren Einspielern und Bildern, die, erst einmal ins Gehirn eingedrungen, dort nachhaltige, bleibende Wirkungen hinterlassen können.

Aus dem Cast verlinkt:

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Mit der Serienrepublik in den WhoCast

Während wir uns noch mitten in unserer nächsten Folge stecken, haben Tim und ich uns kurzerhand einen der Hauptdarsteller der Serie genommen, die wir gerade in Becastung haben, und ihn auf kleinen einen Ausflug in einen befreundeten Nachbar-Podcast mitgenommen, den WhoCast.

Gemeinsam mit Raphael (nein, das ist NICHT der Schauspieler, von dem ich gerade orakelt habe, sondern der Gastgeber-Schrägstrich-Oberpodcaster des WhoCasts!) haben wir über so schöne Dinge wie Blindheit, Selbstmord, vermeintlich tödliche Schein-Realitäten, den Papst als Stimmungstöter bei zart-erotischen, zwischenfraulichen Annäherungsversuchen, die Päpstin, einen sympathischen Kardinal (spätestens hier ahnt man: es handelt sich wohl um Science Fiction!), leichenhafte Alien-Mönche, verborgene Ketzerei-Bibliotheken unterm Vatikan mit WLan, respektvollen Umgang mit der katholischen Kirche und noch so manch anderes geplaudert…

…ach ja, und nebenbei auch über die Folge “Extremis” der aktuellen Season von Doctor Who. (Warnung: ernsthafte Spoiler-Gefahr!)

Hier geht es direkt zu unserer Podcast-Folge auf der Homepage des WhoCastes: einfach im Keller des Vatikans das ketzerische Gemälde aufklappen und einsteigen. Oder durch eins der Portale im Projektionsraum treten. Aber Vorsicht: nicht das falsche Portal nehmen, sonst landet Ihr im Pentagon, und dann hilft nur noch ein Laurel & Hardy‘scher Rückzug!

Der Doctor. (Und: so ungefähr könnte mein Gesichtsausdruck aussehen, wenn der Papst in MEIN Schlafzimmer platzt!)

Es war uns eine Ehre und eine geradezu spirituelle Erfahrung (okay, JETZT übertreibe ich definitiv!), unseren Einstand als Gast-Caster im WhoCast mit so einer gehaltvollen Folge zu begehen. Hosianna! Danbrown ex Tardis in eternitas, Amen.

17×10 – Mit der LEXX durch die dark zone

Eva Habermann, ihre herausragenden Talente und der Kleine Wütende Mann

LEXX – The dark zone

Eva Habermann…

Halt stopp, es geht eigentlich nicht um Eva Habermanns herausragende Talente, die sie in dieser interessanten Kanadisch-Britisch-Deutschen Ko-Produktion aus dem Jahre 1997 zeigen konnte. Zentrum der Handlung ist eine mächtige Vernichtungswaffe in Form eines gigantischen Raumschiffes in Insektenform, geschaffen von seinem göttlichen Schatten, dem gruseligen Herrscher des Bereichs diesseits der Darkzone.

… Und Eva Habermann. Jaaa, die ist auch dabei. Die Hälfte der Zeit in dieser ersten Episode der Trilogie aber noch nicht als solche zu erkennen. Muss sie doch erst als Bestrafung, dass sie ihrem minderjährigen (ziemlich unangenehmen) Ehemann nicht zu Diensten war, in eine Liebessklavin transformiert werden. Damit einhergehend auch eine körperliche Umwandlung. Aber der Reihe nach.

Der 10. Serienrepublik Cast

LEXX die mächtigste Vernichtungswaffe der zwei Universen

Jawoll. Wir haben unsere Schallmauer durchbrochen. 10 Podcasts haben wir seit Januar 2017 produziert. Das haben die Serienrepublikaner Felo und Tobi zum Anlass genommen, bei Tim einzufallen, Grill, Couch und Biervorrat in Anspruch zu nehmen und dieses Machwerk bei mitlaufender Podcastaufnahme anzuschauen.

In Frankfurt am Main hat es sich zeitgleich Oli im Ohrensessel bequem gemacht um auf seinem Fernseher synchron zur Kölner Vorführung ebenfalls LEXX anzuschauen. Verbunden sind alle dabei live mittels Knopf im Ohr und Mikrofon.

Klingt chaotisch? War es auch.. 😉 Aber wir denken, wenn ihr LEXX noch nicht gesehen habt, hört mal in den Cast hinein, danach seid ihr entweder so neugierig zu sehen was wir versucht haben in Worte zu fassen, oder Beschreibung von allesfressenden Clusterechsen reicht euch schon aus um euch nie wieder aktiv für LEXX zu interessieren.

Kai, der letzte der Brunnen G. Für uns schlicht: Günther

Wirklich die ungeschnittene Wahrheit?

Ja, mehr oder weniger. Pausen haben wir raus geschnitten, aber alle mehr oder weniger peinlichen Ergüsse (es geht primär um Eva Habermanns “Talente”), haben wir zur allgemeine Belustigung drin gelassen. Liebe Feministinnen, Beschwerden bitte an info@serienrepublik.de bevor ihr uns bei der Medienaufsicht verklagt. 😉

Es geht um Gefangene mit Glitzerlendenschutz, Organfressende Rieseninsekten, Ein göttlicher Schatten mit ganz vielen Vorschatten, Cluster und nicht zuletzt der eingängige Männergesang der Brunnen G an den sich sogar einer unserer eingespielten Podcastfreunde eines anderen Casts gut erinnern konnte.

Harald und Raphael, ihres Zeichens Whocaster, geben sich für diese Episode ein kleines Stelldichein und erinnern sich an ihre Erfahrungen mit LEXX. Soviel vorab: Viel ist nicht hängen geblieben. Außer Eva Habermann 😉

Euer Fazit?

Sein göttlicher Schatten

Warum die Brunnen G Brunnen G heissen, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Auch nicht, warum die zeitlose Prophetin eine Lakritzschnecke am Hut trägt oder was überhaupt der Sinn des Ganzen ist. Um Felo zu zitieren, man kann dieser Produktion alles nachsagen, aber nicht, dass sie phantasielos wäre. Im Gegenteil!

Abgedrehter Scheiss trifft es wohl am ehesten. Sollte man es mal gesehen haben? Definitiv. Danach hat man eine solide Trashgrundlage als Bodensatz und kann danach alles andere darüber anordnen und richtig klassifizieren. 😉

Ehre sei seinem Schatten!

Viel Spaß beim Anhören!

Und als kleine Besonderheit gibt es noch etwas oben drauf. Wir haben eine ungeschnittene Tonspur in Original-Lauflänge der ersten Episode von LEXX – The dark zone – Rebellen der Galaxis vorbereitet. Wenn ihr es schafft, sie zeitgleich mit der Wiedergabe des Films zu starten, fühlt ihr euch als würdet ihr mit uns auf dem Sofa sitzen. Ob das etwas Gutes oder Schlechtes ist, bleibt euch überlassen! 🙂

Audiokommentar – LEXX The Dark Zone – Rebellen der Galaxis

 

Die berühmte Duschszene in Folge 2

Aus dem Cast verlink

Viele (nahezu alle wichtigen) Bilder aus der besprochenen Episode gibt es bei Schnittberichte.com

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17×09 – My little Pony

Jetzt sind sie ganz verrückt geworden

Soll es in dieser Ausgabe der Serienrepublik wirklich um My little Pony gehen? Ja sind wir denn kleine Mädchen? 😉 Man könnte es auf den ersten Blick annehmen.. Als ich das erste mal mit My little Pony konfrontiert wurde, war das irgendwann in den 80er Jahren und es handelte sich um fiese chemisch bunte Plastikpferdchen mit riesigen getuschten Augen und wallenden Mähnen, die augenfällig ausschließlich danach schrien, von kleinen Mädchen gebürstet und geflochten zu werden.

Pinkie Pie – Das Party Pony

Doch wirklich

Der Teenager der ich damals war, konnte damit null anfangen und so habe ich das Thema über 20 Jahre lang abgetan als Mädchenkram. Die Serie, weder die alte noch die neue, hatte ich jemals gesehen.

Twilight Sparkle – Auf der Suche nach dem Wesen der Freundschaft

Bis ich dann im Rahmen der Doctor Who Community das erste mal auf Männer stieß, die ganz unverblümt My little Pony Bilder als Profilpics hatten. Zwar nicht mehr die Generation die ich kannte, aber es waren ganz sicher Ableger jener fiesen bunten Plastikwelt, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

OK. Ich hatte in meiner Jugendzeit auch gelegentlich Abstecher in die Cartoon-Welt der Duck Tales, Darkwing Duck, Gummibärenbande, Schlümpfe und so weiter unternommen. Und manches davon schaue ich mir gerne heute noch an, aber MLP (so kürzen die Fans die Pony Serie ab) gehörte nie dazu.

Fluttershy – Die mit den Tieren spricht

Eines Tages bot sich die Gelegenheit.

 

Alle sonstigen Serien, die ich so schaute, hatte ich durch und ich lief unterhaltungstechnisch trocken. Da entschied ich mich, doch mal herauszufinden, was es mit diesen Ponys auf sich hat. Es muss doch einen Grund dafür geben, dass erwachsene Männer (Bronies) ganz offen zugeben, diese “Mädchenserie” toll zu

finden. Ich besorgte mir also die erste Staffel und begann meinen Ausflug in das fantastische Land Equestria. Das Land in dem Twilight Sparkle, Pinky Pie, Rainbow Dash, Rarity, Fluttershy und Apple Jack ihre Abenteuer erlebten.

Zunächst war ich etwas enttäuscht. Die Serie fühlte sich in den ersten Folgen eher wie die überspitzte Darstellung einer übermoralischen Erziehungsphilosopie für kleine Kinder an. Es ging schwerpunktmäßig darum, dass eine Stubenhockerin (das magiebegabte Einhorn Twilight Sparkle) ihre Bücher zur Seite legen und im Auftrag der Prinzessin dieses sagenhaften Landes, das Wesen der Freundschaft studieren sollte. Das geht natürlich nicht in einer staubigen Bibliothek also machte sie sich gemeinsam mit ihrem kleinen Drachenassistenten Spike auf, um die Ponys der erwählten Heimatstadt Ponyville kennenzulernen.

Rarity – Die Großherzige

Und dann geht es los

Denn diese Ponys sind wirklich sagenhaft konzipierte Charaktere. Die sind überhaupt nicht durchgängig alle blumig, bunt, langweilig gezeichnet und folgen alle dem selben drögen Autorenwurscht sondern man erkennt bei jedem neuen Charakter, den Twilight Sparkle für uns kennenlernt, ein Augenzwinkern und eine spezielle Idee, die hinter der Figur steckt.

Es sind z. B. der chaotische Drache Discord (mit der englischen Stimme von John de Lancie = Q aus Star Trek und der deutschen von Michael Pan = Data aus Star Trek). Oder gefürchtete schwarze Wechselponys die die Welt vampirgleich in Angst, Schrecken oder Verzweifelung stürzen wollen. Oder auch der Vertreter einer völlig anderen TV Show Dr. Whooves (Dr. Who) der anhand seines “Schönheitsflecks” einem Stundenglas gut als “Zeitbegabtes” Pony zu erkennen ist.

Überhaupt, geht es oft um diese Schönheitsflecken. Jedes Pony bekommt automatisch einen, wenn es seine Bestimmung entdeckt hat. Da sind die Apfelbezogenen Flecken der Familie rund um Applejack noch die unspektakulärsten, aber manchmal ist es auch nicht so leicht zu seinem Fleck zu kommen. Dazu haben die jungen Ponys einen eigenen Club gegründet, mit dem Ziel ihre Schönheitsflecken möglichst schnell zu “erzwingen” um dazu zu gehören. Natürlich klappt das nicht so einfach, so trickreich sie dabei auch herangehen mögen.

Rainbow Dash – Sportskanone und Siegertyp

Aber jetzt mal wirklich? Soll ich mir das angucken?

Zunächst: Wir haben uns für diesen Cast tatkräftige Verstärkung besorgt. Maren hat im Rahmen ihres Studiums eine Arbeit über das Thema My little Pony geschrieben und kann uns daher von der theoretischen Seite gut unterstützen. In der Tat bringt sie einige sehr interessante Aspekte ein, sie profitiert hier auch von ihrer Erfahrung zum Start ihrer Berufslaufbahn im Animations- und Zeichenbereich. So ganz auf Felo konnten wir natürlich wieder nicht verzichten, bzw. er hatte doch noch einige Anmerkungen von der Seite querzuschiessen 😉 die uns noch eine weitere Meinung zu unserer eigenen für diesen Cast beschert haben.

Ob “My little Pony” jetzt nun wirklich etwas speziell DEINEN Geschmack trifft, lässt sich schwer sagen, es kann gut sein. Wenn man Felo fragen würde, würde er davon abraten. Fragt man Tim und Tobi oder natürlich Maren, sollte man sich diese Serie auf jeden Fall mal gelegentlich gönnen.

Es hilft wohl tatsächlich nur, unvoreingenommen an die Sache heranzugehen und sich einfach mal die verfügbaren Episoden auf Netflix anzuschauen. Berührungsängste sollte man nicht haben, selbst wenn einem My little Pony nicht gefällt, dann kann man seine Meinung wenigstens objektiv begründen.

Vielen Dank an Maren, Felo und die Zeichnerkumpane für die Mitarbeit an dieser Ausgabe!

Applejack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pinkies Song:

Interpretation des Kölner Sketch’n’Slurps:


Mit Material von Hasbro

avatar Tobi
avatar Tim