17×18 – Wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist..

Vier der herausragendsten Charactere Star Treks: Spock & Seven of Nine

… oder doch?

Nicht nur JJ Abrams beglückt mit seinen neuen Kinofilmen die Star Trek Welt. Nach über 12 Jahren Abstinenz ist endlich wieder eine neue Serie auf den Fernsehbildschirmen zu sehen. Wo bisher Spock, Data und Seven of Nine im geheiligten Prime Universe die Wissenschaftsstationen der Sternenflottenraumschiffe besetzten, forscht nun eine zwangsverpflichtete Hochverräterin für einen getriebenen Captain, auf der U.S.S. Discovery, an Bärtierchen und Pilzsporen.

Zunächst das Positive: Wir alle sind große Fans des Bärtierchens.

Und nun der Rest. 😉

Es brodelt im Star Trek Universum

Die Serienrepublik ist bekanntermaßen Mitglied des Podcastimperiums. Dort gibt es derzeit einen regen Austausch über das Für und Wider der neuen Star Trek Serie. Den meisten gemeinsam ist, wir alle haben uns sehr darüber gefreut, dass CBS/Paramount das Franchise wiederbeleben und eine neue, dem Kanon-untergeordnete Serie, im bekannten Star Trek Universum (Prime Universe) ansiedeln wollen.

Bisher hatte jede der vorhergehenden Serien zwar ihre Ecken und Kanten, aber alle waren Star Trek und fühlten sich auch so an. Vielleicht, weil sie alle mehr oder weniger der Maxime des Erfinders Gene Roddenberry folgten, eine positive, lebenswerte und konstruktive Zukunft zu zeigen.

Discovery bricht damit. Wie Star Trek fühlt sich die neue Serie, zumindest für hartgesottene Fans nicht an. Und so ließ es sich unser Kollege Raphael N. Klein (bekannt aus Whocast und Der Graue Rat) nicht nehmen, gemeinsam mit uns über Star Trek und Discovery zu reden. Wir haben uns wirklich bemüht objektiv zu bleiben, aber es fiel uns schwer. Vielleicht auch deswegen, weil unser geschätzter Felo – Begeistert vom neuen Star Trek – nur in Form von Einspielern dabei sein konnte und keine Möglichkeit hatte unsere Rage zu unterbrechen.

Und wie ist es nun?

Also es geht in der Tat um ein Sternenflottenraumschiff. Logos und Design sind wieder zu erkennen. Das Personaltableau stellt nicht wirklich eine Verbindung zum Zuschauer her. Hauptperson Michael Burnham ist ein Mensch, Ziehtochter von Spocks Vater Sarek, was sie irgendwie zur Patenschwester von Spock und Saibok macht. (*gnah*)

Besagte Michael zettelt einen Krieg mit den Klingonen (*gnah*) an, die nicht mehr wirklich wie Klingonen aussehen und handeln sondern mit falschen Gebissen nuschelnd und mumpfelnd eine Vorgeschichte verkörpern, über die ein Lt. Worf später sagen wird: “Wir reden mit Außenstehenden nicht darüber”. Wohl auch besser so, die Klingonen sind nämlich äußerst unlogisch konzipiert, anstrengend im Zuschauen und insgesamt nicht der Gegner, den wir der Discovery gewünscht hätten.

Die Liste der Dinge über die wir uns aufregen ließe sich weiter führen. Aber hört stattdessen lieber in den Cast hinein, dort sind sie auf jeden Fall mit hörbarer Emotion erläutert.

So seh’n Klingonen aus… Sha-la-la-la-laaaa…

 

 

 

 

Was gibt’s sonst noch im Cast?

Wir haben tolle Einspieler erhalten. Bereits erwähnt seien da diese von Felo, der mit new Trek zufrieden ist. Aber auch gegenteilige von Gregor, Sascha und der schriftliche Kommentar einer Hörerin, dem wir uns vollinhaltlich anschließen können. 🙂

Wir sprechen außerdem über The Orville. Die Star Trek Hommage von Seth McFarlane, bekannt als Erschaffer von Serien wie Family Guy oder American Dad. Wir hatten mit Comedy gerechnet als wir uns die Serie angeschaut haben. Mit Tränen in den Augen begrüßen wir sie mit Sichten der letzten verfügbaren Folge in einem alternativen Wunschuniversum von Star Trek als etwas, was nicht wie Star Trek aussieht, aber Erinnerungen an The next Generation aufkommen lässt. Mit einer Spur Alltagshumor und ohne sich selbst zu ernst zu nehmen.

Und das ist auch unser Lichtblick. Solange es The Orville gibt, ertragen wir auch Discovery. Und wer weiß, vielleicht stellt sich noch heraus, dass Paramount uns alle an der Nase herumgeführt hat. In Staffel zwei schalten sie das Licht an, bauen die Discovery zu ende, rehabilitieren Michael Burnham und entlassen das gequälte Bärtierchen in die Freiheit.

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Tim

Tim

Wohnt und arbeitet in Köln.

Geboren: 1976

Bevorzugtes Genre Science-Fiction/Fantasy
Serien Doctor Who, Star Trek, Sherlock, Black Mirror, Adventure Time, Rick & Morty, Boston Legal, Vicious, Family guy, Babylon 5
Filme Herr der Ringe, Star Trek First Contact, Matrix
Schauspieler Benedict Cumberbatch, Ian McKellen, Maggie Smith, Matt Smith

Deutsche Serien sind leider uninspiriert und irrelevant. Das müsste nicht so sein..

Übrigens: Tim könnt ihr auch im Deutschen Babylon5 Podcast Der graue Rat hören. superschwellig..

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