Role Play Convention 2018

Eigentlich sind wir ja jedes Jahr auf der Role Play Convention. Bietet sich einfach an, da die Veranstaltung in den Kölner Messehallen zu einem Zeitpunkt stattfindet, wenn der Sommer grad startet und der olle Winter endlich vorbei ist.

Es ist schlicht eine tolle Atmosphäre mit verrückten Leutchen in einer Mischung aus Mittelaltermarkt, Do it Yourself Gamesworkshops, Künstlern, leckerem Essen und alle sind guter Laune. Da muss man dabei sein!

Wir waren dabei, dieses Jahr in offiziellem Auftrag.

Unser Außenreporter Felo ist mit der Karnevalserfahrenen Erst-RPC-Besucherin Miranda unterwegs gewesen um aus dem Hauptquartier der deutschen Cosplay-Conventions für uns zu berichten. Tim und Oli waren kurzzeitig verhindert. Das war ärgerlich, aber die Vertretung war würdig und es ist ein launiges Stück Podcast heraus gekommen. Dafür noch einmal unser expliziter Dank an Felo und Miranda!

Die beiden haben sich dort natürlich nicht nur den Bauch mit leckeren Speisen vollgeschlagen (zum ersten mal gab es kein Schwein!) sondern sich beim Anmalen von Space Marines auch kreativ betätigt. Jetzt wissen wir auch: Rosa und Gelb sind keine guten Farben für Space Marines! 😉

Hört euch ein paar interessante Interviews mit Cosplayern, Künstlern und Brettspielern an. Man bekommt richtig Lust, direkt seine Karte für nächstes Jahr zu sichern. Die RPC ist ein Sehen und Gesehen werden und einfach ein unglaublich relaxtes Event für Groß und Klein.

Aus dem Cast verlinkt

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Keine Angst vorm Teufel

Lucifer

Lucifer – Amazon Prime Serie – © 2016 Warner Bros.

Was passiert, wenn der Teufel die Nase voll hat in der Hölle für Papa die schmutzige Arbeit zu machen? Dabei ist er doch der schönste und prächtigste aller Erzengel und möchte viel lieber das abwechslungsreiche Leben der Sterblichen genießen als arme Seelen zu peinigen. Er verlässt die Hölle und nimmt Urlaub.

© 2016 Warner Bros.

Und so fährt Luzifer auf die Erde und landet, wo würde er besser hinpassen, in Los Angeles. Die Stadt der Engel nimmt auch den gestürzten Engel auf, der sich künftig Lucifer Morningstar nennt und einen Nachtclub betreibt. Natürlich nicht irgendeinen, das Lux ist exquisit, genau wie der Chef. Der braucht allerdings noch mehr Abwechslung, da bietet sich die Polizeiarbeit an. Und ab diesem Zeitpunkt nimmt die Serie ihren unseeligen Verlauf. Ein eigentlich spannender Grundplot verkommt leider etwas zum Crime-Rohrkrepierer. Dennoch kann man irgendwie nicht die Augen davon lassen. Warum? Das kann nur an Tom Ellis liegen, der auf charmant britische Art und Weise den Teufel spielt und der das auch nahezu ohne Spezialeffekte absolut glaubhaft hinbekommt.

Tobias und Tim leicht konfus

So eine tolle Serie, die wir beide auch privat sehr gerne schauen, und doch sind wir irgendwie durcheinander. 😉 Es geht zwischendurch um Doctor Who, gut und böse, Theologische Ansätze und ab und an auch mal über die Serie Lucifer. Aber eher nebengeordnet. Auf jeden Fall ist ein launiges Stück Podcast entstanden, das weit um sich greift, etwas pubertär daherkommt und auch Gregor und sein Schild nicht auslässt (*hint* podcastimperium.de).

© 2016 Warner Bros.

Dass es nicht ganz leicht ist mit der unhandlichen Materie rund um Teufel, Erzengel, Gott und weiteren biblischen Figuren umzugehen, merkt man an den händeringenden Interpretationsversuche unserer beiden Podcastenden. Wir haben heute mal einiges nicht geschnitten, so dass dieser Podcast auch ein wenig als Blick hinter die Kulissen fungieren kann. Manchmal muss man halt auch während der Aufnahme googlen und klären, woher der Name “Mazikeen” denn nun wirklich kommt…

Zum Ende empfehlen wir noch einige andere Podcasts, aus den verschiedensten Gründen. 😉


Aus dem Cast verlinkt

Themenseite ProSieben

Podcastempfehlung 1 –  Der Sumpf – DER M.A.S.H.-Podcast

Podcastempfehlung 2 – Zum Einschlafen: Der Jörg Thaddäus-Podcast

Podcastempfehlung 3 – FRELL – Der deutsche Farscape Podcast

Podcastempfehlung 4- Der graue Rat – Der deutsche Babylon 5 Podcast

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The Birdcage

Ein großartiges Stück Komödie

Robin Williams als Armand

Vom Guten kann die Welt nie genug haben. In diesem Sinne MUSSTE es eine Neuauflage des Käfig voller Narren (im Original: La cage aux folles) geben. Hochkarätigst besetzt mit Robin Wiliams in der Rolle des Armand, Nathan Lane als Albert oder auch Gene Hackman als Senator Kiley kann man sich ein US-amerikanisches Remake eines gnadenlos komischen französischen Bühnenstücks aber sehr gut anschauen. Als “The Birdcage” handelt der Film von der geplanten Hochzeit eines jungen Mannes (Val) mit einer Senatorentochter aus extrem konservativem Haus. Dumm nur, dass der Bräutigam in Spe von seinem Vater Armand und dessen Lebensgefährten Albert groß gezogen wurde und das dazugehörige Ambiente der alternativen Familienform nun alles andere als konservativ genannt werden kann.

Nathan Lane als Albert

Hektik und Panik bricht aus, bei der Vorbereitung des anstehenden Besuchs. Die Wohnung von Vals Eltern muss konservativisiert werden, oder zumindest so hergerichtet werden, wie sich Hausboy Agador und seine Helfer ein konservatives Umfeld vorstellen. (übergroßes Holzkreuz, gothische Stühle ..). Es kommt zu Dramen, denn Albert erleidet, da er immer wieder an den Rand der Planungen gedrängt wird den ein- oder anderen Schwächeanfall so dass Armand gleich an mehrere Fronten dafür sorgen muss, dass alles gut geht.

Was denkt die Serienrepublik?

Gene Hackman als Senator Kevin Keley

Bevor wir so richtig einsteigen berichtet Tobi von seiner Kreuzfahrt und stellt klar, dass es wohl doch nicht so leicht ist wie in unserem Traumschiffpodcast vermutet, an die Handynummer des Kreuzfahrtkapitäns heranzukommen.

Zu Birdcage: Der Film ist Komödie, aber keine billige Comedy. Eine wunderbar leichte Wohltat nach dem doch schweren Stoff der letzten Sendung in der wir über eine dystopische Zukunft gesprochen haben.

Wir lieben die Darsteller in ihren Rollen, die Settings, die Kostüme und haben an mehr als einer Stelle herzhaft gelacht. Nathan Lane ist toll als Diva des Nachtclubs, Starina alias Albert,

“Ein schizophrenes Pferd in eine brennende Scheuen reiten” – Woher kommt dieser Spruch? Schreibt uns!

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Who wants to live forever?!

Science Fiction gibt es in zweierlei Ausprägungen. Die utopische und die dystopische Idee von der Zukunft. Mit Altered Carbon hat Netflix zuletzt eine Produktion der zweiten Art geliefert.

Worum geht es?

Die atemberaubende und detailreiche Welt von Richard K. Morgans erstaunlichem Scifi-Cyberpunk-Roman Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm hat schon seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2002 die Faszination seiner Leser geweckt und den Ruf nach einer potenziellen Verfilmung laut werden lassen. Die Realisierung erwies sich jedoch als schwierig. Erst durch die Zusammenarbeit der Serienschöpferin und ausführenden Produzentin Laeta Kalogridis mit Skydance Television und Netflix mit dem Ziel, Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm mit revolutionären, erzählerisch ambitionierten 10 Folgen umzusetzen, gelang Morgans Epos der Sprung in ein neues Medium.

Das großartige elektronische Fenster.

Dieser Sprung wurde begleitet von spektakulären Produktionswerten, aufwendigen Actionszenen und einer eleganten Struktur, die es ermöglicht, die Figuren so zu entwickeln, wie es die Geschichte verlangt. „Es hatte eine Entwicklung zu kürzeren Staffel im Fernsehen begonnen, die filmischer waren und eine ganz andere Energie mitbrachten“, erklärt Kalogridis. „Und das ermöglichte es uns, eine Geschichte zu entwickeln, die sich tatsächlich wie ein ausgedehnter Film anfühlt.“

Kalogridis – die Drehbuchautorin von Shutter Island, Terminator: Genisys und dem bald erscheinenden Science-Fiction-Film Alita: Battle Angel, und eine Produzentin für White House Down und James Camerons Rekord-Kassenschlager Avatar – Aufbruch nach Pandora – erzählt, dass es ihre Begeisterung für Morgans Geschichte – die 2003 mit dem Philip K. Dick Award als bester Roman ausgezeichnet und vom Autor in zwei weiteren Büchern fortgeführt wurde – und deren Verbindung zu wesentlichen Elementen der menschlichen Erfahrung war, die sie zu ihrer innovativen Verfilmung von Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm inspirierten. Die erste Staffel der groß angelegten Serie folgt im Wesentlichen dem Roman, steht aber auf eigenen Füßen.

Fliegende Unterhaltungshochburgen

„Morgans Roman ist ein so wegweisender Scifi-Text“, beschreibt Kalogridis das Werk, das der Serie als Vorbild dient. „Es handelt sich um eine sehr ernstzunehmende Scifi-Geschichte über eine Technologie, die es ermöglicht, das Leben unendlich zu verlängern. Doch die Geschichte scheut in keinster Weise vor klar identifizierbaren menschlichen Emotionen zurück. Sie hat alles, was großartige Science-Fiction ausmacht, ist aber im Innersten eine sehr menschliche Geschichte. Und sie hat Noir-Elemente, was ich liebe.“

„Außerdem definiert der Roman auf wunderbare Weise das menschliche Verhältnis zu unserer Körperlichkeit neu“, bemerkt Kalogridis. „In der Welt von Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm kann man in irgendeinem Körper leben. Es ist ein faszinierender Gedanke, dass sich die Menschheit über die Jahrmillionen so entwickelt hat, dass man neben seinem Körper existieren kann.“

Poe – Die künstliche Intelligenz des Raven Hotels – Chris Conner

Was denkt die Serienrepublik?

Im Zweiergespann beschäftigen sich Oli und Tim mit der ersten Episode der Serie und den Ideen rund um eine technisch ermöglichte Unsterblichkeit. Wenn man dann schon unendlich leben kann, dann ist es nicht wirklich ein schöner Ort, an den Takeshi Kovacs da kommt, nachdem er “resleeved” wurde. Gibt es eine Seele? Ist sie kopier-/backupbar? Kommt man wirklich in die Hölle, wenn man vom Tod zurückgeholt wird, und sei es nur um seinen Mörder zu benennen? Das sind Fragen die über den reinen Handlungsbogen der Serie hinaus entstehen, und die auch nach einer Stunde gemeinsamen Podcastens noch nicht beantwortet sind.

Altered Carbon ist mit Sicherheit mal wieder ein Diamant im Netflix Angebot. Wir empfehlen allen unseren Hörern, dringend diese aufwühlende Serie zu schauen. Aber auf jeden Fall mit genügend Konzentration und auf keinen Fall nur “nebenbei”.


Bilder: Netflix


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Ein Traum von Schiff

Bild: ZDF

Es musste so kommen

Was dem Whocast sein “City of Death” oder dem Grauen Rat sein “Sleeping in Light” ist der Serienrepublik “Das Traumschiff”. Oft bereits unheilschwanger über den Gesprächen unseres Teams kreisend sollte eines Tages über diesen Unterhaltungsdampfer der Superlative gesprochen werden. Der Tag kam nun doch schneller als gedacht, musste doch Tim wieder gut machen, dass er Tobias in der vorletzten Ausgabe ein wenig das Stimmrecht gemopst hatte.

Nur werden wir uns nach der Besprechung des Traumschiffs nicht auflösen. ;o)

Bereits vorweg: So schlimm war’s gar nicht. Es gibt einen Grund, warum das Traumschiff schon seit über 30 Jahren so erfolgreich über alle sieben Weltmeere schippert und dies wohl auch auf unbestimmte Zeit weiter tun wird.

Huuuuuup!!!!! Alle Mann an Bord und Leinen los! Die Serienrepublik macht Urlaub auf dem Traditionsdampfer der deutschen Fernsehunterhaltung. Wir genießen gemeinsam ein paar schöne Wochen auf See und treffen dabei einige illustre Personen, darunter das Triumphirat des Traumschiffs:

Bild: ZDF
Kapitän Burger (Sascha Hehn), Doktor Sander (Nick Wilder) und allen voran die Grand Dame der Meere, unsere liebe Chefhostess Beatrice (Heide Keller).

Unsere Reise führt uns dieses Mal auf die andere Seite der Welt, nach Los Angeles. Dort dürfen wir erleben, wie ein Brüderpaar ein turbulentes Dreiecksgespinn mit einer attraktiven Frau erlebt, ein junger Mann seinen Traum vom Leben eines gefeierten Stuntmans wahrzumachen versucht und eine junge Frau sich der Realität als Tochter eines zwar sehr reichen aber unerreichbaren Vaters stellen muss. Zu allerletzt aber werden wir Zeuge, wie sich eine bisher nie dagewesene Veränderung auf dem Traumschiff ergeben wird. Das Herz und die Seele der Meere, Beatrice, verlässt das Schiff nach 36 Jahren um sich einer neuen Karriere als Schriftstellerin zu widmen. Der Abschied wird wie erwartet sehr emotional und auch die Serienrepulikaner kamen nicht drumrum, die ein oder andere Träne der Rührung rollen zu lassen.

Bild: ZDF, Martin Valentin Menke
Barbara Wussow als Hanna Liebhold.

An ihrer statt wird Barbara Wussow als Hoteldirektorin Hanna Liebhold ab demnächst die Gäste auf ihrer Reise begleiten und zusammen mit Harald Schmidt als Oskar Schifferle für die Unterhaltung an Bord sorgen.

Tim lässt uns teilhaben an seinen Erfahrungen als Erstseher, während Oli und Tobi, als jahrelange Mattscheibenpassagiere, ihr profundes Wissen über die Serie wie eine Welle auf die Hörerschaft hereinbrechen lassen. Wir schweifen dabei fleißig ab und besprechen alles von “echten” Kreuzfahrten bis zu Büchern und was uns so vor den Bug gerät.

Soviel Engagement

Tobi wird extra aus Gründen der Recherche bald eine weitere Fahrt auf einem Kreuzfahrtschiff unternehmen um dort für euch investigativ tätig zu sein. Primär tritt er die Reise allerdings für seine eigenen (und seiner Gattin) lukullischen Genüsse an.

Und jetzt, bezieht eure Kabinen, werft euch in euren besten Zwirn und genießt zum Schluss mit uns allen die obligatorische Eisbombenparade zum Ende der Reise.

Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Huuuuuup!!!

Aus dem Cast verlinkt

Das Traumschiff – Alle Infos auf der Seite zur Serie

Making Of – Blick hinter die Kulissen zur aktuellen Folge

Ein Traum von einem Schiff – Taschenbuch von Christoph Maria Herbst

Das Traumschiff – Fernwehbuch von Heide Keller und Peter Bischoff

Passagier 23 – Psycho Thriller von Sebastian Fitzek

Schläft das Personal an Board? – Heiteres Buch mit Kreuzfahrtsprüchen

Traumschiff Thema – Die Musik zur Serie von James Last

Die DVD-Boxen


Fotos: ZDF, Dirk Bartling, Martin Valentin Menke
(Mit Afiliate Amazon Links)
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Have you tried turning it off and on again?

Bild: Channel4, FreemantleMedia

Die Jungs aus dem IT-Keller der britischen Firma Reynholm Industries halten nicht nur Computer und Netzwerke am Laufen, sie stolpern auch von einer komplizierten Situation und von einem Fettnöpfchen ins andere. Frauen, Nerdtum, eingesperrte Gruftis, verstorbene Chefs und das alles in einer endlosen Aneinanderreihung gnadenlos ausgewalzter Witze.

Moss, Roy und Jen heissen die drei Protagonisten, die wir durch ihren liebevoll teils chaotisch, teils sehr peinlichen aber immer enorm witzigen Alltag begleiten. Unten im Keller ist man ja eher unter sich, also muss man sich weder dem gestrengen optischen Firmenprofil noch Regeln und Abläufen der oben liegenden Bürowelt unterordnen. Ob nun Jen versehentlich für tot erklärt wird, der Feuerlöscher im Flur vor dem IT Büro zu ihrer Pilgerstätte wird, der Chef nach seinem Ableben ewig dem Essen eines Apfels fröhnt oder ihr euch jetzt fragt, wie geht das alles eigentlich nur? IT Crowd hat einiges zu bieten und ist momentan sehr komfortabel über Netflix zu empfangen. Diese Perle der britischen Comedy sollte viel weiter verbreitet sein.

Die Serienrepublik liebt’s

Tim, Tobi und Oli sind alle mehr oder weniger im IT-Bereich tätig und kennen viele der überspitzt dargestellten Situationen aus der Serie auch aus dem eigenen Leben. So hat auch Tobi das Herz seiner holden Ehefrau Nicole beim Herumkriechen unter einem Schreibtisch auf der Suche nach einer Störungsquelle erobert.

Ob sie sich nun mit Deutschen Kannibalen herumschlagen, weil diese große HiFi-TV-Systeme ihr eigen nennen, schwule Kabarettnummern und anschließende Verwirrspiele ertragen müssen, Kinovorführungen im kleinsten Cinema der Welt (die Toilette steht direkt neben dem Bildschirm) in Roys Wohnung und vieles mehr außerhalb des Büros ist gnadenlos komisch inszeniert.

Zukunft

Tja, eine Zukunft scheint The IT-Crowd gar nicht zu haben. Nur 24 Episoden, ein misslungener Versuch das Format in Deutschland neu zu verfilmen und eine Abschiedsepisode in der letzten Staffel. Die Fangemeinde würde sich zwar wünschen, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist und Moss, Roy und Jen noch einmal ab dem Jahr 2019 auf die internationale Zuschauerschaft losgelassen werden. Aber leider scheinen die Weichen dauerhaft auf das Abstellgleis zu führen. Wir verstehen’s nicht, die Serie ist topaktuell und bietet eine echte europäische Alternative zur inzwischen weidlich ausgenudelten Big Bang Theory.

Aus dem Cast verlinkt

Channel 4 Themenseite

Netflix Themenseite

Bastard Operator from hell

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Podwichteln – The Lobster


Kommt mit uns in den Wichtelwald wo die Tiere leben, die keinen Partner gefunden haben, als sie noch im Hotel waren. Trefft den Esel, der erschossen wird und die Frau, die später ein Pony wird und tanzt mit ihnen zu elektronischer Musik – ABER BLOß NICHT FLIRTEN DABEI!
Lobster - Tierwahl

Welches Tier bist du?

Wir sind Panda, Kamel und Igel und haben die Ehre, in diesem Jahr die Serienrepublik zu bewichteln. Deshalb haben wir eine Folge zu dem Film “The Lobster” aufgenommen und reden über ihn.
Hier müssen wir auch gleich die Spoilerwarnung auspacken! Da ihr den Film aber sowieso schauen solltet, ist das ja nicht schlimm. Einfach weiterhören, wenn ihr das getan habt.

Black Mirror der Film

Bedenkt man die teilweise skurilen und lustigen Szenen in einzelnen Folgen “Black Mirror”, könnte man diesen Film wirklich als eine Art Film zur Serie sehen.
Thematisch und stilistisch hat er alles, was die Serie auch hat: Dystopische Zukunft, Gesellschaftskritik, verstörende Szenen.

Dennoch ist es ein komplett eigenes Werk. Es trägt eine klare Handschrift, die sicherlich beeinflusst ist, aber von keinem Einfluss zu stark geprägt wurde.
Die Dialoge, das Szenenbild, die Farbwahl der einzelnen Shots und vorallem natürlich die Geschichte sind genauestens geplant und nichts ist dem Zufall überlassen.
Der Film macht nicht nur beim ersten mal Spass, aber dort ist er sicherlich am beeindruckensten, denn man hat sehr viele Fragen während des Anschauens.
Nicht, dass sich die Fragen im Anschluss klären würden, aber sie werden doch zumindest teilweise etwas weniger.
Es ist nicht so, dass der Film einen ratlos oder verstört zurücklässt. Er hat trotz des offenen Endes eine Geschichte erzählt, der man folgen kann und auch will, denn sie ist interessant.
Interessanter als Blockbuster Kino, wie wir finden.

Warum Kamele nicht in britische Wälder gehören

Die Prämisse des Films allein ist vermutlich ausreichend, um das Interesse des Zuschauers zu wecken: Es geht um eine Gesellschaft, in der man nicht Single sein darf.
Kommt man in die missliche Lage des Jungesellendaseins, hat man genau 45 Tage Zeit, in einem Hotel, die neue Zwangsliebe seines Lebens kennenzulernen. Andernfalls wird man in ein Tier seiner Wahl verwandelt.

Der Hummer

Umgesetzt wird diese Prämisse vorzüglich. Die Stimme unserer zweiten Protagonistin aus dem Off trägt sicher viel dazu bei, dass man die Handlung überhaupt versteht, doch auch die Bilder und der Subtext
erzählen uns einiges. Ja, sogar die offen gelassenen Fragen erzählen uns etwas und bieten uns einen Film, über den wir noch eine weile nachdenken können werden und die Hörerinnen und Hörer der Serienrepublik
hoffentlich ebenso!

Wir wünschen allen Frohe Weihnachten!

 

Quo vadis Demogorgon?

80er erhebt euch

So möchte man glückseelig ausrufen, wenn man anfängt, Stranger Things zu schauen. Diese Mystery Horror Serie von 2016 taucht erfolgreich ein, in die Stimmung der Produktionen der damaligen Zeit. 4 Jungs kämpfen gemeinsam, mit ihrer geheimnisvollen Freundin Elfi, gegen düstere Gestalten aus einer erschreckenden Paralleldimension.

Der Demogorgon ist das Monster, das alle in Angst und Schrecken versetzt. In Staffel 1 kommt er bereits enorm gruselig rüber, in Staffel 2 bringt er zusätzlich Gesellschaft mit und man weiss nicht mehr wohin man vor lauter Monstern schauen soll.

Was zeichnet die Serie aus?

Neben der bereits beschriebenen sehr glaubwürdigen Darstellung der Optik und des Gefühl der 80er Jahre wartet die Serie mit hervorragenden Schauspielern und spannenden Drehbüchern auf. Der Schrecken wird oft nur angedeutet und das macht ihn dadurch nur noch gruseliger, als wenn das tatsächliche Monster ständig zu sehen wäre. Den Effekt kennt man bereits aus frühen Alien Filmen. Wenn es unter den Raumschiff Gehsteigen plötzlich rappelt erschrak man zu Tode obwohl doch noch gar nichts passiert war. 😉

In einem Einspieler bezeichnet Felo eine Besonderheit die ihm zwischen Staffel 1 und 2 auffiel. In Staffel 1 hielten ihn die gut gespielten kindlichen Charaktere bei Laune und in Staffel 2 die überzeugenden Erwachsenendarstellungen von so hochkarätigen Schauspielern wie Wynona Ryder oder Sean Astin. Dass einer der wichtigeren Charaktere viel zu früh das zeitliche segnete, stieß allen unseren Castern sauer auf.

Die Serie soll noch zwei weitere Staffeln bekommen. Dann werden die Jungs wesentlich älter sein und wir befürchten, dass es dann noch stärker um Beziehungsaspekte gehen wird. Das deutete sich in Staffel 2 schon stark an und es könnte durchaus sein, dass dies noch ausgebaut wird. Wir hoffen, zugunsten der Serie, dass die Macher sich damit zurückhalten und beim Wesentlichen bleiben.

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Soundtrack zu Staffel 1 – Amazon Afiliate

Eleven Ketchup Dispenser

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Kapitalismus, wir kommen!

Ein reguläres Thema

.. hätte es werden können. Allein, es ward nicht. Da Porz verkehrstechnisch abgeschnitten war, konnten die Serienrepublikaner nicht zu dritt das Jubiläum des 20. Podcasts mit einem speziellen Film begehen.

Und so nutzen Felo und Tim die Gelegenheit und stellten unser neues System vor, das schnelle Geld zu machen. Dabei spielt ihr, unsere Hörer eine nicht unwichtige Rolle! 😉

In diesem Sinne: Habt Spaß und werdet Patrone!

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Serienrepublik Special: Eine Stammtischlerei

Diese Sonderausgabe der Serienrepublik wendet sich explizit an alle Freunde gepflegter, in technisch brillanter Tonqualität präsentierter Konversation in gehobener Gesellschaft:

Geht weg!

So, nachdem das nun erledigt ist, können wir uns wieder unserer eigentlichen Hörerschaft zuwenden.

Hallo, Ihr Würste! Herzlich Willkommen zur Stammtischrepublik!

Was der Kölner Doctor-Who-Stammtisch an personeller Quantität vermissen lässt, hat er stets schon durch konsequenten Verzicht auf jegliche Qualität gekonnt auszugleichen gewusst:

Ungeordnete Auszüge aus den Stammtisch-Gesprächen. Wenn Ihr die gelesen habt und versteht, worum es geht, müsst Ihr eigentlich den Podcast gar nicht mehr hören!

Intellektuell hochanspruchsvolle Gespräche über ernste, tiefschürfende Themen konsequent vermeidend wird dort seit jeher Erfahrens-, Wissens- und auch wieder Vergessenswertes nicht nur über britische Zeitreisende, sondern über Filme und Serien aller Art aus-, ver- und schlagabgetauscht (unter erschwerten Bedingungen, wie dem Konsum von viel Kölsch, dem Verzehr deftiger Speisen und dem Erdulden von im Hintergrund laut weihnachtsfeiernden Nicht-wirklich-Japaner-Gruppen.)

Ein eher schweigsamer Gast: der 1. Doctor

Ein idealer Ort also, um Felos neuestes Spielzeug, ein schickes, kleines ZoomH2n-Aufnahmegerät, mit dem er sich in Vorbereitung auf ein kommendes Podcast-Projekt selbst beschenkt hat, auszutesten und zumindest einen Teil besagter Wissensperlen vor besagtem Vergessen zu bewahren.
Und dabei die alte These auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen:
Nur weil man ein technisches Gerät einschalten kann, muss man es noch lange nicht richtig bedienen können.
Entstanden ist dabei ein Podcast für die audiophil ganz Hartgesottenen. (Sagt also nicht, Ihr wärt nun nicht ausreichend gewarnt worden!)

 

Unterstützung haben Felo und Tobi von ihrem zukünftigen Podcaster-Kollegen (aus besagten zukünftigen Podcast-Projekt) Thure, sowie vom treuen Stammtisch-Stammgast Damian erhalten. Außerdem von diversen Kellnern und Köbesen, die das besagte, zum Reden dringend benötigte Essen und Getränke servierten.
Und natürlich von besagter Weihnachtsfeier-Gruppe im Hintergrund.

Viel Spaß bei Stammtischgeplauder und -geplapper über Doctor Who, Star Trek, The Orville, Colt Seavers, Michael Knight, Michael Knight!, MICHAEL KNIGHT!!!, Baywatch, Dracula, Asterix, M*A*S*H, Highlander, Torchwood, nicht ganz unverdientes Serienrepublik-Bashing, andere Podcasts, die alle so viel besser sind als wir (schnief!), Krüstchen-Gulasch, Mettbrötchen, Kölsch, Käsekuchen, Indianerhöschen, Das Schwarze Loch und Heidi ohne Raumschiffe.
Und Gesang. Aber ohne Ukulele.

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